Klimadaten

Kurze Vegetationsperioden, hohe Frosthäufigkeit, kühle Sommernächte und ein kühles Klima sind kennzeichnend für die Kleinregion Waldviertel Nord. Doch das Klima auf unserem Planeten verändert sich – das ist auch in der Kleinregion spürbar. Mit welchen Veränderungen gerechnet werden muss, hat die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt speziell für die Region aufbereitet und im Klimainfoblatt zusammengefasst.

Der wichtigste Paramater zur Abbildung des Klimawandels ist die Temperatur. Die Grafik zeigt in der Betrachtung der Vergangenheit, dass die mittlere Jahrestemperatur zwischen 1971 und 2000 bei 7,3 °C lag. Aus den Messdaten lässt sich ein kontinuierlicher Temperaturanstieg ablesen. Das Jahr 2020 lag mit 9,2°C bereits 1,9°C über dem langjährigen Mittelwert.

Die Prognosen für die Zukunft zeigen bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zwei Szenarien. Ohne Anstrengungen im Klimaschutz befinden wir uns au dem roten Pfad, der einen weiteren Temperaturanstieg um etwa 4°C bedeutet. Das zweite Szenario, in grün dargestellt, beschreibt die Temperaturentwicklung bei ambitioniertem Klimaschutz. Dadurch kann die weitere Erwärmung langfristig auf etwa 1°C begrenzt werden.

Neben der Temperatur gibt es noch weitere Indikatoren wie z.B. das Temperaturmaximum, Vegetationsperiode, Trockenheitsindex oder Niederschlag für den Klimawandel in der Region. Details dazu finden Sie im Klimainfoblatt (Download)

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